Evangelium

Beiträge zum Thema Evangelium

Texte zum Sonntag
Motiv vom verlorenen Sohn in der Zwettler Stiftskirche. 
 | Foto: Leopold Schlager
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4.Fastensonntag: H. Sebastian Schmölz
Gott kommt dem reumütigen Sünder entgegen

Das Gleichnis vom verlorenen Sohn und vom barmherzigen Vater ist eines der bekanntesten Texte der Weltliteratur. Das Motiv daraus wurde zahlreich aufgegriffen, ob in der Literatur von Hans Sachs (1557) bis Franz Kafka (1920), fragmentarisch auch in Thomas Manns Buddenbrooks (1901). Manfred Siebald, Professor für Amerikanistik, hat über das Thema „Der verlorene Sohn in der amerikanischen Literatur“ habilitiert und zeigt die vielfache Verwendung des Motivs in unzähligen literarischen Genres auf....

  • 26.03.25
Texte zum Sonntag
Oft scheint es einfach, „Hau ihn um!“ zu fordern, wäre da nicht die andere Stimme: „Herr, lass ihn dieses Jahr noch stehen!“ Gott öffnet uns in seiner nie ermüdenden Barmherzigkeit den Blick für das Hoffnungsvolle und Lebensbejahende.  | Foto: Mauro Rodrigues - adobe.stock.com

3.Fastensonntag: Alexander Fischer
Gott sagt uns bedingungslos seine Vergebung zu

Womit habe ich das verdient?“ – Gespräche, die diese Frage enthalten, gehören wohl zu den schwierigsten, die es gibt. Wenn schwer kranke Personen, die absolut nichts für ihre Krankheit können, solche Fragen stellen, dann ist es oft schwer, die richtigen Worte zu finden. „Ich habe doch mein ganzes Leben lang nicht geraucht; warum habe ich nun Lungenkrebs?“ ... „Mein Nachbar lebt doch viel ungesünder; warum gerade ich?“ Leicht kommt man bei derartigen Gesprächen in Verlegenheit und bleibt selbst...

  • 19.03.25
Texte zum Sonntag
Feigenbaum | Foto: Mauro Rodrigues - adobe.stock.com

Autor: Pfarrer Alexander Fischer
Kommentar zum Evangelium, Sonntag, 23. März 2025

Womit habe ich das verdient?“ – Gespräche, die diese Frage enthalten, gehören wohl zu den schwierigsten, die es gibt. Wenn schwer kranke Personen, die absolut nichts für ihre Krankheit können, solche Fragen stellen, dann ist es oft schwer, die richtigen Worte zu finden. „Ich habe doch mein ganzes Leben lang nicht geraucht; warum habe ich nun Lungenkrebs?“ ... „Mein Nachbar lebt doch viel ungesünder; warum gerade ich?“ Leicht kommt man bei derartigen Gesprächen in Verlegenheit und bleibt selbst...

  • 19.03.25
Texte zum Sonntag
Das Evangelium vom Sonntag thematisiert die dreifache Versuchung Jesu durch den Teufel. 
 | Foto: DCProductionMedia- adobe.stock.com

1. Fastensonntag:Prof. Spindelböck
Vom Teufel in Versuchung geführt

Die am Aschermittwoch begonnene Fastenzeit lädt uns ein, dass wir uns auf dem Weg des Verzichtes, des Opfers und der inneren Läuterung auf das Osterfest vorbereiten. Nicht eine Last soll uns diese Zeit der Buße sein, sondern eine Hilfe, um frei zu werden für das Wesentliche: um neu zu Gott zu finden und um die Nächstenliebe im Geist Christi zu üben. Jesus Christus ist der Retter, der Erlöser: Dies bezeugt uns die Lesung aus dem Brief des Apostels Paulus an die Römer. „Jeder, der den Namen des...

  • 05.03.25
Texte zum Sonntag
Wenn wir in der Liebe zu Gott und zum Nächsten verwurzelt sind, werden auch unsere Gedanken, Worte und Werke dieser guten Verwurzelung entsprechen, so Evangeliumskommentar-Autor Prof. Josef Spindelböck.  | Foto: Ben - adobe.stock.com

8. Sonntag im JK: KR Prof. Spindelböck
Der Jünger steht nicht über seinem Meister

In verschiedenen Lehrsprüchen und Gleichnissen unterrichtet Jesus seine Jünger über die Geheimnisse des Himmelreiches. Es ist wie eine Lebensschule, gegründet nicht allein auf menschlicher, sondern auf göttlicher Weisheit. So wie ein körperlich Blinder einen sehenden Menschen benötigt, um ihn gut zu leiten, damit nicht beide in eine Grube fallen, so bedürfen auch Menschen, die an geistlicher Sehschwäche oder Blindheit leiden, guter Freunde, auf die sie hören und denen sie vertrauen können,...

  • 26.02.25
Texte zum Sonntag
Menschen Gutes tun: Jesus denkt in anderen Kategorien. | Foto: Ben White/Wirestock - adobe.stock.com

7. Sonntag i. JK: Msgr. Herbert Döller
Goldene Regel statt eiserne Faus

Manche Leute führen bei ihren Geburtstagsfeiern Buch: Wer hat angerufen? Wer hat geschrieben? Wer hat was geschenkt? Oft spielt die Überlegung mit, dass man später bei ähnlichen Anlässen auch ein gleichwertiges Geschenk besorgt. Joachim Ringelnatz rät: Schenke groß oder klein, aber immer gediegen. Wenn die Bedachten die Gaben wiegen, sei dein Gewissen rein. Jesus denkt da anders. „Wenn ihr nur denen Gutes tut, die euch Gutes tun, welchen Dank erwartet ihr dafür? Das tun auch die Sünder“, sagt...

  • 19.02.25
Glaube
Humorvolle Gespräche in einer Klosterbibliothek. Gemälde von Fritz Wagner (1896-1939).  | Foto: commons.wikimedia

Freude und Lachen in der Bibel
Freut euch!

Die Freude ist Teil der christlichen Botschaft – das Evangelium selbst ist „Frohe Botschaft“. Doch wie steht es um den Humor? Darf man als Christ lustig sein? Als Nietzsche sagte, das Christentum wäre glaubhafter, wenn die Christen erlöster aussähen, hatte er wahrscheinlich jenes Bild von grießgrämigen und sauertöpfischen Kirchgängern im Sinn, das auch uns möglicherweise nicht gänzlich unbekannt sein mag. Die Ernsthaftigkeit des Glaubens, seiner Botschaft und seinem Anspruch an die Welt und das...

  • 13.02.25
Texte zum Sonntag
Kirche der Seligpreisungen im Heiligen Land. | Foto: KNA
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6. Sonntag im JK, 16.2.2025: Msgr. Herbert Döller
Die Welt kann keine Seligkeit bieten – das kann nur Gott

Jesus steigt herab vom Berg und steht in der Ebene den Menschen Aug in Aug gegenüber, den Jüngern ebenso wie den Israeliten und den anwesenden Heiden. Bei Lukas spricht Jesus nur vier Seligpreisungen (gegenüber acht bei Matthäus) und stellt ihnen parallel vier Weherufe gegenüber. Damit sagt er sehr deutlich, worin seiner Meinung nach das WOHL und das WEHE der Menschen liegt. Wenn wir die Seligpreisungen hören, konfrontiert uns die Kritik, dass Religion eine Vertröstung sei, mit der Frage: Muss...

  • 12.02.25
Texte zum Sonntag
Die bekannte Fischer-Kanzel in der Pfarrkirche Traunkirchen (OÖ) erinnert an das Evangelium vom Sonntag.  | Foto: Günter Hofstätter

5. Sonntag im JK, 9.2.2025: Martin Hochedlinger
Wir sind alle gesendet, um die Frohe Botschaft in die Welt zu tragen

Im Sonntags-Evangelium hören wir, wie Jesus zu Petrus sagt: „Fürchte dich nicht! Von jetzt an wirst du Menschen fangen.“ Diese Worte haben eine besondere Kraft und sind auch für mich persönlich sehr wichtig. Daher wollte ich sie ursprünglich als meinen Primizspruch auswählen. Aber als ich das meinen Freunden erzählte, lachten sie und sagten: „Martin, das klingt ja so, als würdest du – genau wie früher als Polizist – nun auch als Priester Menschen festnehmen wollen.“ Daher habe ich mich für den...

  • 05.02.25
Texte zum Sonntag
Taufe von Jesus, Ausschnitt aus dem Altarbild in der Johannes der Täufer-Kirche in Zagreb. | Foto: zatletic - adobe.stock.com

Taufe des Herrn: Pfr. Christian Poschenrieder
Durch Taufe ins Heilsgeschehen hineingenommen

Mit dem Fest der Taufe des Herrn endet der Weihnachtsfestkreis und es beginnen wieder die Sonntage im Jahreskreis. Nachdem wir in der Weihnachtszeit die Geburt Jesu betrachtet haben, wenden wir uns nun seiner Taufe im Jordan zu. Mit dieser Bußtaufe beginnt sein öffentliches Wirken. Hier offenbart sich die Heiligste Dreifaltigkeit. Gott Vater spricht die liebenden Worte: „Du bist mein geliebter Sohn.“ Der Heilige Geist kam sichtbar in Gestalt einer Taube auf ihn herab. Die Taufe Jesu verbindet...

  • 08.01.25
Texte zum Sonntag
Heiligtum zu Ehren der Muttergottes von Kibeho (Ruanda). Dort offenbarte sich Maria den Seherkindern als „Mutter des Wortes“. 
 | Foto: Leo Viktorov - adobe.stock.com

Kommentar zum Sonntagsevangelium (5. Jänner 2025)
Weihnachten: Friede geht vom menschgewordenen Wort aus

Im Anfang schuf Gott Himmel und Erde.“ Das sind die ersten Worte der Heiligen Schrift aus dem Buch Genesis. „Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott.“ So schreibt Johannes zu Beginn seines Evangeliums. Mit diesen Worten stellt er bewusst eine Verbindung zwischen dem Anfang seines Evangeliums und dem Anfang der Bibel her. Ein paar Zeilen später schreibt er: „Und das Wort ist Fleisch geworden und hat unter uns gewohnt.“ Dieses Wort ist Mensch geworden und hat durch Jesus vor 2000 Jahren...

  • 02.01.25
Texte zum Sonntag
Die Anbetung des Kindes - das Gemälde von Gerrit van Honthorst (1592-1656) ist in den Uffizien in Florenz ausgestellt. | Foto: Gemeinfrei

4. Advent, Bischof Alois Schwarz
Weihnachten - Fest des Lebens und göttlichen Willens

Mit dem vierten Adventsonntag endet der vorweihnachtliche Besinnungsweg. Die Texte der Heiligen Schrift werden uns bereitgestellt als Wegbegleiter und Richtschnur für unser Leben. Gleichsam als würden die Verfasser der Schrifttexte uns mitteilen wollen: Mensch, wenn du dich auf die Suche nach dem Weg des Lebens machst, dann wirst du Frieden erlangen, einen Frieden im Umgang mit den Mitmenschen und einen Frieden im Innersten deiner Seele. So heißt es im Buch des Propheten Micha: „Und er wird der...

  • 18.12.24
Texte zum Sonntag
Der dritte Adventsonntag ist der Sonntag der Freude, „Gaudete“. Ersichtlich wird dies durch das Entzünden der rosa Kerze. | Foto: Markus Göstl

3. Adventsonntag: Diözesanbischof Alois Schwarz
Sonntag der Freude

Der dritte Adventsonntag wird in der vorweihnachtlichen Besinnungszeit als Sonntag der Freude, „Gaudete“ (Freut euch!), gefeiert. Am liturgischen Adventkranz wird dies durch das Entzünden der rosa Kerze anstelle der lila Kerzen ersichtlich. Während die drei lila Kerzen an die Zeit der Buße erinnern, hebt uns der dritte Adventsonntag heraus aus der ursprünglich gedachten vorweihnachtlichen Bußzeit. Wir dürfen die Freude des bevorstehenden Weihnachtsfestes „schauen“, anders gesagt, erahnen, denn...

  • 10.12.24
Texte zum Sonntag
Maria in weiß-blauen Gewändern, auf der Mondsichel stehend, die Engel tragen Mariensymbole, Lilien, Rosen und Palmzweig. Gemälde „Unbefleckte Empfängnis“ von Bartolomé Esteban Murillo. | Foto: wikimedia commons

Mariä Empfängnis, Diözesanbischof Alois Schwarz
Maria – die Lebensschenkerin Gottes

Der zweite Adventsonntag fällt in diesem Jahr mit dem Hochfest der ohne Erbsünde empfangenen Jungfrau und Gottesmutter Maria zusammen. Auch die Texte an diesem zweiten Adventsonntag werden miteinander verschränkt. Scheinbar haben sie nichts miteinander zu tun. Bei genauerer Betrachtung hingegen fällt auf, dass sich die Texte durchaus ineinanderfügen. Auch an diesem zweiten Adventsonntag wird das Leben thematisch in den Vordergrund gerückt. Adam und Eva aßen vom Baum der Erkenntnis und...

  • 04.12.24
Texte zum Sonntag
Mit dem ersten Adventsonntag beginnt die Adventzeit, die Vorbereitungszeit auf das
bevorstehende Geburtsfest Jesu, das verheißungsvolle Fest des Lebens. | Foto: katarinagondova – stock.adobe.com

1. Adventsonntag: Diözesanbischof Alois Schwarz
Advent – Zeit der Veränderung

Mit dem ersten Adventsonntag beginnt in der katholischen Kirche das neue Kirchenjahr. Die Kirche reiht sich in Bezug auf die Feiern der Gottesdienste einer eigenen Ordnung ein, die bewusst gewählt wurde. Nach den endzeitlichen Texten der vergangenen Wochen, zeigt sich nun am Beginn des neuen Kirchenjahres die Neuausrichtung auf das Leben. Mit dem ersten Adventsonntag beginnt die Adventszeit, die Vorbereitungszeit auf das bevorstehende Geburtsfest Jesu, dem verheißungsvollen Fest des Lebens. Ein...

  • 27.11.24
Texte zum Sonntag
Der Autor des Evangelium-Kommentars, Pater Hermann Sandberger, zelebriert einen Jugendgottesdienst. Sein Orden, die Salesianer Don Boscos, stellen das Glück von jungen Menschen in das Zentrum ihrer Arbeit.  | Foto: Salesianer Don Boscos
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Christkönigssonntag: P. Hermann Sandberger SDB
Die königliche Würde ist uns seit der Taufe gegeben

Christkönigssonntag war und ist traditionell der Jugendsonntag oder der Bekenntnissonntag. Unsere Herz Jesu-Kirche in Amstetten wurde nach dem Wiederaufbau nach dem Zweiten Weltkrieg an einem Christkönigssonntag (1953) wieder geweiht. „Mein Königtum ist nicht von dieser Welt“, heißt es im Evangelium des Sonntags. Wie kann dieses Wort, dieser Satz, hilfreich sein? Das Königtum, von dem Jesus hier spricht, ist nicht von dieser Welt, aber es ist in dieser Welt. Und spätestens seit unserer Taufe...

  • 21.11.24
Texte zum Sonntag
Der Prophet Elias und die Witwe von Sarepta, 1640/1644, Kunsthistorisches Museum Wien.  | Foto: Wikipedia/frei
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32. Sonntag: P. Benjamin Schweighofer
Bin ich bereit, alles loszulassen, um im Sinne des Evangeliums alles zu erwarten?

Wir dürfen dankbar sein, dass wir in einem Land leben dürfen, in dem es seit fast 80 Jahren keinen Krieg gibt. Der Wohlstand, der seit den Nachkriegsjahren angewachsen ist, hat nicht immer nur Gutes gebracht. Das Spannungsfeld zwischen denen, die viel haben, und denen, die oft nur das Notwendigste haben, ist immer mehr auseinander gegangen. In der Lesung aus dem ersten Buch der Könige haben wir die berührende Begegnung des Propheten Elija mit der Witwe aus Sarépta gehört. Fast im gleichen...

  • 06.11.24
Texte zum Sonntag
„Gott ist die Liebe“ steht in der Amstettner Herz Jesu-Kirche zu lesen. Das Liebesgebot Jesu besagt, Gott zu lieben und den Nächsten wie sich selbst.  | Foto: Wolfgang Zarl
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31. Sonntag: P. Benjamin Schweighofer
Gott lieben und den Nächsten wie sich selbst, ist das Allerwichtigste

In den Tagen um Allerheiligen und Allerseelen werden wir innerlich still. Wenn wir die vielen Kerzen am Friedhof brennen sehen, wenn wir zu den Gräbern gehen, die Gräber segnen und für die Verstorbenen beten. Wir werden in diesen Novembertagen mehr als sonst mit dem Tod und der Vergänglichkeit unseres eigenen Lebens konfrontiert. Dabei blicken wir über das Hier und Jetzt hinaus und fragen uns: Wozu leben wir? Was hat unser Leben für einen Sinn und Ziel? Worauf kommt es in diesen wenigen...

  • 30.10.24
Texte zum Sonntag
Die Bewohner im „Haus der Solidarität“ im Großraum von Rio de Janeiro (Brasilien) bei der Mahlzeit. Den obdachlosen Menschen wird täglich ein Frühstück und ein Mittagessen angeboten.   | Foto: zVg
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30. Sonntag: P. Felix Poschenreithner COp
„Sohn Davids, Jesus, hab Erbarmen mit mir!“

Seit einigen Jahren bin ich als Präsident der Caritas der Diözese Nova Iguaçu (die im Großraum von Rio de Janeiro liegt) für das „Haus der Solidarität“ verantwortlich. In diesem Haus betreuen wir Obdachlose; Menschen, die durch verschiedene Lebensumstände an den Rand der Gesellschaft gedrängt wurden. Wir bieten Frühstück und Mittagessen an; sie können sich duschen und ihre Kleidung waschen; bei Bedarf bekommen sie auch neue Bekleidung; durch soziale und psychologische Begleitung helfen wir...

  • 23.10.24
Texte zum Sonntag
Hl. Messe in der Pfarre „Our Lady Queen of Angels“ (Zur Lieben Frau der Engel) in Shun Lee, Kwun Tong, Hong Kong.  | Foto: zVg
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29. Sonntag: Pater Franz Gassner
Mission: Kulturrevolution des Dienens

Wir alle haben den christlichen Glauben empfangen, von unseren Eltern, Großeltern, Paten, Pfarrgemeinschaften, Lehrern etc. Der Glaube ist kostbar. Er gibt Hoffnung und Sinn, stiftet Gemeinschaft und Orientierung, vor allem in schwierigen Zeiten, von denen unsere Welt ja so voll ist. Am Ende der heiligen Messe wird verkündet: Ite Missa Est – das heißt: „Geht als Gesandte (als Missionare) der Frohen Botschaft!“ Alle Christen sind so gesandt, die befreiende und Frohe Botschaft in den Alltag zu...

  • 16.10.24
Texte zum Sonntag
Die Ötschergräben zu durchwandern ist eine großartige Sache. Eine solche Tour bekommt einen ganz anderen Gehalt, wenn wir unsere Freunde mitnehmen. | Foto: David Irlweg – stock.adobe.com
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28. Sonntag: Pater Gabriel Jocher
Christusnachfolge: An der Seite Jesu gehen!

Nehmen Sie Ihre Braut an als Ihre Frau und versprechen Sie, Ihr die Treue zu halten in guten und bösen Tagen, in Gesundheit und Krankheit, und sie zu lieben, zu achten und zu ehren, bis der Tod Sie scheidet?“ Wir kennen diese Frage aus dem katholischen Trauritus. Wir kennen auch die Antwort. Sie lautet praktisch immer „Ja“. Ein „Nein“ in dieser Situation wäre unvorstellbar! Und das, obwohl die Dinge, die hier versprochen werden, einiges abverlangen: Liebe und Treue in allen Lebenslagen, bis zum...

  • 09.10.24
Texte zum Sonntag
Bischof Don Alfredo Schäffler auf Bootsfahrt in Brasilien. | Foto: zVg
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27. Sonntag: Bischof ,,Don" Alfredo Schäffler
Geht und ladet ein

Mit dem Aufruf „Geht und ladet ein“ aus dem Gleichnis vom Hochzeitsmahl (Mt 22,1-14) ruft Papst Franziskus zum Weltmissions-Sonntag in diesem Jahr auf: „Mission ist ein unermüdliches Hinausgehen zu allen Menschen. Gott, der Herr, geht stets hinaus zu jedem Menschen, um ihn trotz Gleichgültigkeit oder Ablehnung in die Glückseligkeit seines Reiches zu rufen.“ So wie der gute Hirt zu den verlorenen Schafen geht. „Deshalb wird die Kirche weiterhin über alle Grenzen gehen, ohne müde zu werden oder...

  • 02.10.24
Texte zum Sonntag
Die Franziskanerin Sr. Karina Beneder aus Kollmitzberg wirkt in Peru. Sie lebt dort bei den Menschen in ärmlichen Verhältnissen und gehört dem Franziskanerorden an. Dessen Gründer, Franz von Assisi, wird am 4. Oktober gefeiert. Sr. Karina lebt – wie der große Heilige – Bescheidenheit beispielhaft vor.  | Foto: zVg

26. Sonntag: Sr. Karina Beneder
Die Welt menschlicher machen

Lebe das, was du vom Evangelium verstanden hast. Und wenn es noch so wenig ist. Aber lebe es.“ Dieses Zitat von Freré Roger, dem Gründer der Taizé-Gemeinschaft, kann uns ermutigen, unseren Mitmenschen zu helfen und uns für die Benachteiligten einzusetzen, wie es der heilige Franz von Assisi (Gedenktag am 4. Oktober) gemacht hat. Das Evangelium meint den Menschen in seiner Ganzheit. Wir sind Wesen, die voneinander abhängig und wertvoll sind. Wir dürfen einander nicht weh tun und uns über andere...

  • 25.09.24
Texte zum Sonntag
Ein Kind blickt auf zu den Großen: fragend, vertrauend. Dieser Aufblick nach oben ist es, was wir von den Kindern lernen müssen. Nicht immer groß tun und besser sein wollen oder gar von oben auf die anderen herabschauen, sondern klein sein vor Gott.  | Foto: Kostia - adobe.stock.com

25. Sonntag: P. Leonhard Obex
Jesus stellt uns das Kind vor Augen

Und er stellte ein Kind in ihre Mitte“ – Jesus gibt ein Kind den Jüngern als Vorbild. Auf das Kind sollen die Jünger schauen, am Kind sollen sie sich orientieren, vom Kind sollen sie lernen. Wir wissen alle, dass es normalerweise ja umgekehrt sein sollte. Da gibt man den Kleinen die Großen zum Vorbild: So wie die Erwachsenen müsst ihrs machen, von uns müsst ihr lernen. Aber ganz anders Jesus im Evangelium – wenn ihr nicht umkehrt und wie die Kinder werdet, könnt ihr nicht in das Reich Gottes...

  • 18.09.24
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