Gesellschaft & Soziales

Beiträge zur Rubrik Gesellschaft & Soziales

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Foto: Universität Salzburg

Aho Shemunkasho im Gespräch mit Alexandra Hogan
Lage in Syrien: „Die Perspektive ist noch immer ungewiss“

Über die Entwicklungen in Syrien nach dem Assad-Sturz, das Christentum und dessen Zukunft in der Region sprach der „Sonntag“ mit dem syrischen Theologen Aho Shemunkasho. Herr Professor, Sie sind als Christ an der Grenze zu Syrien aufgewachsen. Könnten Sie die Hintergründe zur aktuellen Lage im Land schildern? Shemunkasho: Mit dem Prozess des Arabischen Frühlings 2011 war die Hoffnung groß, dass auch die Assad-Regierung gestürzt wird und dass sich die Demokratie in den arabischen Ländern...

  • 25.03.25
„Ich mache das für die Jugend“: Josef Weber als Zeitzeuge in der Produktion „Codename Brooklyn“, hier mit Daniela Bjelobradić.  | Foto: Birgit Gufler
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Zeitzeuge Josef Weber aus Oberperfuss
Widerstand – Zeichen der Hoffnung

Der Oberperfer Josef Weber steht als Zeitzeuge der „Operation Greenup“ auf der Bühne des Tiroler Landestheaters: Das Stück „Codename Brooklyn“ erinnert an jene Operation, die 1945 zur kampflosen Übergabe Innsbrucks an die Amerikaner führte. Drei Agenten spielten eine entscheidende Rolle – und acht mutige Frauen aus Oberperfuss. Da steht er auf der Bühne: Josef Weber, 85 Jahre alt. Er spricht ruhig und klar, trägt Details zur „Operation Greenup“ vor: Im Februar 1945 landeten drei Agenten im...

  • 20.03.25

Wienerstraße 67, St. Pölten
Diözesane Caritas errichtet neues „Haus der Hilfe“

So wie die Caritas-Angebote für die Menschen in Niederösterreich in den letzten Jahrzehnten stetig ausgebaut wurden, so stieg auch der Platzbedarf für die Mitarbeitenden in St. Pölten: Sozialberatung und Sozialstation der Pflege in der Schulgasse, Büros der Bereichsleitungen für die Angebote für Menschen mit Behinderungen oder psychischen Erkrankungen in der Steinergasse sowie Lohnverrechnung, IT und Direktion in der Hasnerstraße. Doch die bestehenden Gebäude sind in die Jahre gekommen und...

  • 19.03.25
Klara ist eine Ministrantin. | Foto: privat
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Welt-Down-Syndrom-Tag am 21. März
Gemeinsam stark

Juliane und Klara haben beide das Down-Syndrom. Dank Unterstützung durch die Familie und ihr Umfeld gehen beide Mädchen in die Schule, singen, tanzen, spielen Flöte und ministrieren. Zwei Porträts zum Welt-Down-Syndrom-Tag am 21. März. Julianes Geschichte Juliane ist acht Jahre alt. Sie lebt in Winklarn in der Nähe von Amstetten, gemeinsam mit ihren Eltern, ihrer zehnjährigen Schwester und ihrem dreijährigen Bruder. Juliane ist ein fröhliches und aktives Kind: Sie geht in die zweite Klasse der...

  • 12.03.25
Ilse Niederhuber ist gerüstet – mit einer Spendenliste und Segensbändern. In den kommenden Tagen wird die Haussammlerin in der Pfarre Mariahilf unterwegs sein.      | Foto: Rosenkranz

Caritas-Haussammlung: Neustart in Mariahilf
Wagemutig von Tür zu Tür

Es ist ein Neubeginn: Nach einigen Jahren der Pause startet die Pfarre Innsbruck-Mariahilf wieder mit der Caritas-Haussammlung. Eine der wagemutigen Ehrenamtlichen ist Ilse Niederhuber. Die Arbeit ist kein Honigschlecken. Von Tür zu Tür, von Haus zu Haus gehen und sammeln. Aber eben längst nicht nur Spenden. Auch das Sammeln von Momenten des Miteinander in diesem ältesten Stadtteil von Innsbruck gehört dazu. So ist es gelungen, ein Team von 14 Freiwilligen zu mobilisieren, die sich für die gute...

  • 11.03.25
Trauercafé Amstetten | Foto: Mobiler Hospizdienst
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Trauerbewältigung
Trauer bewältigen bei Kaffee und Kuchen

Einen geliebten Menschen zu verlieren, kann die eigene Welt vollkommen aus den Angeln heben. Das Vermissen des verstorbenen Menschen schmerzt schrecklich. Der Alltag verändert sich mitunter stark, weil etwa das Versorgen der pflegebedürftigen Person wegfällt, oder Aufgaben nicht mehr geteilt werden können. Soziale Kontakte dünnen aus, weil man sich in der Trauer zurückzieht, oder Freundinnen und Freunde aus Hilflosigkeit wegbleiben. Tatsächlich fühlen sich trauernde Menschen oft allein oder...

  • 05.03.25
Die Fastenaktion der Diözese St. Pölten unterstützt u. a. Nachhaltigkeitsprojekte in Peru. Vor der Fastenzeit werden 170.000 Fastenwürfel verteilt. Ein wesentlicher Sinn des Fastens ist es, Erspartes armen Menschen zu geben. 
 | Foto: Fastenaktion
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Fastenaktion
170.000 Würfel gehen in die Pfarren

Rund 170.000 Fastenwürfel werden dieser Tage wieder in den Pfarren der Diözese St. Pölten verteilt, um in der Fastenzeit für die traditionelle Fastenaktion zu sammeln. „Die Fastenaktion ist ein lebendiges Zeichen gelebter Nächstenliebe“, so Marianne Ertl, Geschäftsführerin der Fastenaktion. Oft finden sich die Würfel an besonderen Stellen: etwa im Herrgottswinkel oder beim Fernseher-Kasten. Die Fastenaktion wurde 1963 vom damaligen Diözesanbischof Franz Žak gegründet. Alle Pfarren der Diözese...

  • 19.02.25
Foto: protocol.bryanjohnson.com

Projekt „Ewiges Leben“
„Don‘t Die“ auf Netflix: Der seltsame Fall des Bryan Johnson

Zwei Millionen Dollar investiert US-Unternehmer Bryan Johnson pro Jahr in seine Gesundheit. Sein Ziel: Er will nicht sterben. Ein Film gibt nun Einblicke in sein Experiment – und zeigt unterschwellig, worauf es im Leben wirklich ankommt. von Alexandra Hogan Er ist so alt, wie die Menschheit selbst: der Traum vom ewigen Leben. In den USA hat ein Mann es sich zum Lebensziel gemacht, diesen Traum Wirklichkeit werden zu lassen. Bryan Johnson kommt eigentlich aus der Techbranche. Mit der Firma...

  • 17.02.25
Wohin die Welt sich (bevölkerungsmäßig) entwickelt, skizzierte Karl Kumpfmüller u. a. beim KAB-Studientag am 18. Jänner 2025 in Graz. Der studierte Jurist, Wirtschafter und Psychologe rief Friedens-Initiativen ins Leben wie das Grazer Friedensbüro oder das Europahaus Eisenstadt. | Foto: KAB/Labner

Vor den Vorhang
Ein Leben für den Frieden

Friedensforscher Karl Kumpfmüller erklärt, warum es noch immer Kriege gibt und was jede und jeder für den Frieden tun kann. Herr Prof. Kumpfmüller, als Student sind Sie bereits erfolgreich für Alternativen zum Wehrdienst eingetreten, seit Jahrzehnten sind Sie ein international geschätzter Wissenschafter. Was genau ist Friedensforschung? Dr. Karl Kumpfmüller: Während meiner Studienzeit in den USA habe ich in der Aula den Leitspruch der John Hopkins Universität oft gelesen „veritas vos...

  • 12.02.25
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Birgit Kelle im Gespräch mit Alexandra Hogan
„Intention ändert nichts daran, dass ich ein Kind wie eine Ware behandle“

Wie sich Leihmutterschaft auf Familie und Gesellschaft auswirkt und warum die Praxis auch bei selbstloser Absicht ein Unrecht ist, darüber sprach Publizistin Birgit Kelle mit dem „Sonntag“. Sie haben 2024 das Buch „Ich kauf mir ein Kind: Das unwürdige Geschäft mit der Leihmutterschaft“ veröffentlicht. Wie schwierig war es, zu diesem Thema zu recherchieren? KELLE: Es ist erschreckend, wie leicht zugänglich das Thema ist. So taucht es nahezu nonchalant in der Boulevardpresse auf. Zum Beispiel,...

  • 11.02.25
Das Team der Seelsorge in der Kapelle: Manfred und Marianne Hinterleitner, Pater Benjamin Schweighofer OSB, Franz Moser und Leiter Franz Hirsch. 
 | Foto: Krankenhausseelsorge UK Krems
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Welttag der Kranken
Seelsorge an der Seite der Kranken

Im Betrieb eines Krankenhauses bleibt oft wenig Zeit für ein Gespräch. Dabei können Erzählen und Zuhören eine heilende Kraft entwickeln. Die Krankenhaus-Seelsorge füllt hier eine wichtige Lücke. Im Vorfeld zum Welttag der Kranken am 11. Februar besuchte „Kirche bunt“ die Seelsorge im Universitätsklinikum Krems. Ich bin ja gar nicht katholisch“ oder „Vielleicht kommen die dann ständig“. Solchen Bedenken begegnet der Leiter der Seelsorge, Franz Hirsch, immer wieder. Er ist Psychotherapeut und...

  • 06.02.25
Foto: APA
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Medien
Informationen sind nicht gleichwertig

Medienpolitik spielt in den Koalitionsverhandlungen auf Bundesebene eine große Rolle. Es geht um die Absicherung von Qualitätsmedien und um die Frage, was Qualitätsmedien sind. Der Kommunikationswissenschaftler Hajo Boomgaarden von der Uni Wien erklärt, warum Pressevielfalt für die Demokratie wichtig ist und warum trotzdem nicht jede Meinungsäußerung würdig ist, Presseförderung zu bekommen. Die Pressefreiheit, allgemeiner als Medienfreiheit bezeichnet, gehört zu den Menschenrechten. Warum...

  • 06.02.25
V. l.: Salesianerpater Petrus Obermüller, Volontariat bewegt-Geschäftsführerin Linda Proidl, Johanna Punesch (Gansbach), Sophie Sulzer (Altlengbach), Agnes Pallinger (Strengberg) und Jugend Eine Welt-Geschäftsführer Reinhard Heiserer.  | Foto: Julian Funk

Freiwilligenjahr von Jugendlichen aus Diözese
Auf nach Indien und Kamerun

13 junge Österreicher starten im Februar ihren Freiwilligendienst mit „Volontariat bewegt“, einer Initiative von „Jugend Eine Welt“ und den Salesianern Don Boscos. Nach einer mehrmonatigen Vorbereitung sind auch drei junge Frauen aus dem Diözesangebiet bereit für ihre Einsätze in Kamerun und Indien. Dort werden sie zehn bis zwölf Monate in Sozialprojekten der Salesianer Don Boscos und weiterer Partnerorganisationen Kinder und Jugendliche unterstützen. „Das Volontariat ist eine einmalige...

  • 05.02.25
Foto: Caritas/Streif

Caritas
Marienstüberl

Ball der Herzlichkeit Fröhliche Stimmung und herzliche Atmosphäre: Beim Marienstüberlball am 25. Jänner hat die Freude am Feiern den Ton angegeben. Beim „Ball der Herzlichkeit“ stehen die Gäste im Mittelpunkt, die im Marienstüberl ihren täglichen Mittagstisch und einen Zufluchtsort finden. Aber auch prominente BesucherInnen aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft ließen es sich nicht nehmen, bei diesem besonderen Ball in der festlich dekorierten Schrödingerschule in Graz einen Tanz aufs...

  • 29.01.25
„Nie mehr Schule, keine Schule mehr …“: Bei einer Straßenaktion in St. Pölten zeigten Schüler auf, was es bedeutet, keine Bildung mehr zu bekommen | Foto: Wolfgang Zarl

"Nie mehr Schule, keine Schule mehr..."
Caritas und Diözese ermöglichen ärmsten Kindern Bildung

Die Caritas der Diözese St. Pölten macht darauf aufmerksam, dass in der Ukraine, in Nahost, im Sudan oder an vielen anderen Orten etwa 473 Millionen Kinder in Kriegsgebieten leben. Zusätzlich treiben wirtschaftliche Krisen, Hungersnöte und verheerende Auswirkungen der Klimakrise Kinder in Situationen, die kein Kind erleben sollte. Sammelsonntag am 9. Februar„Die Auswirkungen eines fehlenden Bildungszugangs sind gravierend. Es gilt, alles daran zu setzen, jedem Kind Zugang zu Bildung zu...

  • 29.01.25
Bei der Verleihung der Meisterbriefe (v. l.): Peter Hochegger vom Fonds für Arbeit und Bildung der Diözese, Spartenobmann Hermann Talowski, Bischof Krautwaschl und Vizepräsident Herbert Ritter und Präsident Josef Herk von der Wirtschaftskammer Steiermark. | Foto: Diözese

Meisterprüfung
Junge Meister ihres Fachs

Feierliche Ehrung von 644 Steirerinnen und Steirern. Beeindruckt zeigte sich Bischof Wilhelm Krautwaschl von der Teilnahme an der Verleihung der Urkunden an junge steirische Meister im Rahmen eines feierlichen Festaktes am 23. Jänner im Grazer Stefaniensaal mit rund 1300 Gästen. Insgesamt 644 junge Frauen und Männer legten 2024 die Meister- und Befähigungsprüfung an der Wirtschaftskammer Steiermark ab – Tendenz steigend. Sie ist Voraussetzung für eine zukünftige Selbstständigkeit vor allem in...

  • 29.01.25
Foto: Jörg Pagger

HLW Sozialmanagement, Graz
Ein Wald der Nächstenliebe

Einige sind aufrecht und schön, andere krumm gewachsen, wieder andere liegen gestürzt am Boden. Am Gelände der HLW Sozialmanagement Graz bietet sich derzeit ein ungewohntes Bild. „Seit Jahren berühren mich die ausrangierten Christbäume“, erzählt Jörg Pagger, der an der Schule unweit der Christbaum-Sammelstelle am Hasnerplatz unterrichtet. Der Wald, den er mit seinen SchülerInnen erschaffen hat, steht für ein soziales Miteinander in der Gesellschaft. „Egal, ob selbstverschuldet oder nicht – bei...

  • 29.01.25
Spitz an der Donau. 
 | Foto: fotofrank – stock.adobe.com

Glaube und Heimat
So wird ein Ort zur Heimat

Heimatliebe, Heimatglaube, Heimat-Bewusstsein sind bei uns auf dem Lande noch durchaus vorhanden. Wir zeigen es, indem wir einander grüßen, meistens mit einem herzhaften „Grüß Gott!“ Das ist nicht nur eine freundliche Geste, sondern der Anfang des Miteinander-Redens und ein Zeichen, dass wir uns so annehmen, wie wir eben sind. In eine Gemeinde hineingeboren zu sein, bedeutet nicht automatisch, hier daheim zu sein. Erst das Mitleben und Mitfeiern lassen uns diesen Ort zur Heimat werden. Dazu...

  • 08.01.25
Laut Studie verlieren religiöse Institutionen und nichtreligiöse Vereine Mitglieder. Gleichzeitig behalten Spiritualität und Glaube für viele Menschen eine große Bedeutung, wenn auch in veränderter Form.  | Foto: oneinchpunch– stock.adobe.com

Glaubensformen werden vielfältiger
Studie: Was glaubt Österreich?

Erste Ergebnisse einer von der ORF-Abteilung für Religion und Ethik initiierten Studie der Universität Wien im Rahmen des Projekts „Was glaubt Österreich?“ wurden Anfang des Jahres vorgestellt. Die wichtigsten Erkenntnisse: Es gibt einen starken Trend zur Individualisierung bei Religiosität und überraschende Ergebnisse bei den Jungen. Deutliche Veränderungen im religiösen und weltanschaulichen Leben in Österreich zeigen erste Ergebnisse einer neuen, vom ORF beauftragten repräsentativen Studie...

  • 08.01.25

Volksbefragung zum Thema Windkraft
Wie wird Kärnten entscheiden?

Am kommenden Sonntag, dem 12. Jänner, findet in Kärnten die Volksbefragung zu einem Verbot weiterer Windräder im Bundesland statt. Eine Allianz aus zivilgesellschaftlichen Organisationen und Aktivist:innen forderte im Rahmen einer gemeinsamen Pressekonferenz im Diözesanhaus in Klagenfurt eine sachliche Debatte zum Thema Windkraft in Kärnten. Von allen Teilnehmer:innen kam ein klares „NEIN“ zum Windkraftverbot. Ein solches würde die Energiewende massiv behindern, die Strompreise hoch halten und...

  • 08.01.25
„Wenn man – wie meine Ugroßmutter Maddalena – intensiv mit dem Leben in Berührung ist, ist man auch mit Gott in Berührung“: Margit Weiß ist tief in das Leben ihrer Urgroßmutter eingetaucht.  | Foto: Kaltenhauser
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Interview mit Margit Weiß
Für den eigenen Wert einstehen

Margit Weiß aus Kufstein hat ladinische Wurzeln. Von Klein auf hörte sie Erzählungen über ihre Urgroßmutter, die Hebamme Maddalena Decassian aus Buchenstein (Fodom/Provinz Belluno). Die Geschichte ließ sie nicht los – aus ihrer Spurensuche wurde ein Roman. Erzählen Sie uns kurz vom Leben Ihrer Urgroßmutter Maddalena? Weiß: Maddalena Decassian wurde 1866 im ladinischen Buchenstein in einer kinderreichen Familie geboren. Es war eine sehr arme, karge Gegend, auf 1600 Metern in den Dolomiten. Die...

  • 08.01.25
Kinder sind besonders verletzlich. Umso wichtiger ist ein wertschätzender Umgang mit ihnen. Am Foto sind die Sternsinger der Pfarre Harmannschlag zu sehen, die von Kaplan Shinoj Jose Thundathil begleitet wurden. | Foto: Anita Bauer

Familie
Kinderschutz geht jeden an

Kinderschutz ist nicht nur eine Phrase, sondern aktives Tun. Die Pfarren werden dabei unterstützt - nicht nur, aber auch im Rahmen der Sternsinger-Aktion. "Mama, Papa – wo bist du“, ruft Lilo mehrmals verzweifelt in die Menge, während ihr die Tränen über das Gesicht laufen. Die Siebenjährige hat beim Kindererlebnistag der Jungschar in Seitenstetten ihre Eltern aus den Augen verloren und läuft von einem Stand zum nächsten. Jedoch ohne Erfolg. „Kinder in einer hilflosen Situation zu...

  • 03.01.25
Verladung in Wieselburg | Foto: zVg

Große Weihnachtsfreude für arme Rumänen
Pfarren schickten LKW mit Hilfsgütern und Geschenken nach Oradea

Kurz vor dem Heiligen Abend erreichte ein LKW mit 893 Weihnachtspackerln für Kinder, 783 Bekleidungspaketen und 192 weiteren Paketen mit verschiedenem Inhalt sein Ziel in Oradea in Rumänien. Diese Weihnachtshilfsaktion begann vor 30 Jahren, als die Caritas der Diözese St. Pölten mit dem Aufbau einer Partnercaritas in der Diözese Oradea in Rumänien startete. Der damalige, kürzlich verstorbene Caritasdirektor Werner Scholz, ein gebürtiger Wieselburger, sammelte in der Vorweihnachtszeit...

  • 02.01.25

Leichtfried in St. Pölten, Schwarz in Krems-Stein
Bischöfe brachten Häftlingen die Weihnachtsbotschaft

Eingesperrt zu sein, ist für Menschen ein einschneidendes Ereignis, in der Zeit rund um Weihnachten stellen sich grundlegende Sinnfragen für Insassen von Haftanstalten aber besonders stark. Für viele ist die Zeit auch mit dem Aufbrechen tiefer seelischer Verletzungen und Krisenerfahrungen verbunden. Deshalb besuchen Österreichs Bischöfe in den Tagen vor dem Heiligen Abend traditionell Haftanstalten im ganzen Land. Sie kommen damit einem Grundauftrag der Kirche nach, Menschen in Not und am Rand...

  • 18.12.24
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