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Aho Shemunkasho im Gespräch mit Alexandra Hogan
Lage in Syrien: „Die Perspektive ist noch immer ungewiss“

Foto: Universität Salzburg

 

Über die Entwicklungen in Syrien nach dem Assad-Sturz, das Christentum und dessen Zukunft in der Region sprach der „Sonntag“ mit dem syrischen Theologen Aho Shemunkasho.

Herr Professor, Sie sind als Christ an der Grenze zu Syrien aufgewachsen. Könnten Sie die Hintergründe zur aktuellen Lage im Land schildern?
Shemunkasho: Mit dem Prozess des Arabischen Frühlings 2011 war die Hoffnung groß, dass auch die Assad-Regierung gestürzt wird und dass sich die Demokratie in den arabischen Ländern etablieren könnte und mit ihr die Menschenrechte und Freiheit – nicht nur in Syrien, sondern auch in Ägypten und den anderen Ländern des Nahen Ostens. Der Wunsch war, dass Diktaturen abgeschafft werden und dafür eher moderate Parteien und Regierungen an die Macht kommen.

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Autor:

Carina Müller aus Kärnten | Sonntag

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