Texte zum Sonntag

Beiträge zur Rubrik Texte zum Sonntag

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4. Fastensonntag | 14. März 2021
Eine Minute für das (eine) Leben

Brigitte Storm, Seelsorgeraum Graz-Nord 4. Fastensonntag, Gedanken zum Evangelium nach Johannes (Joh 3,14-21) Am vierten Sonntag in der Fastenzeit trifft mich ein Wort aus dem Evangelium: so sehr hat Gott die Welt geliebt. Jesus sagt das zu Nikodemus, der zu ihm kommt, des Nachts mit seiner Sehnsucht nach Leben in Fülle und seiner Suche nach der Wahrheit. Nikodemus´ Antwort auf die Liebe Gottes ist, dass er Jesus seine Grabstätte überlässt. Ein Liebesdienst! Versuchen wir in dieser Fastenzeit...

  • 10.03.21

4. Fastensonntag | 14. März 2021
Kommentar

Wer Gott sucht, wird von ihm gefunden In unserem Zukunftsbild heißt es: „Wir sind alle auf der Suche nach Gott.“ Niemand kann für sich in Anspruch nehmen, Gott ganz zu kennen oder gar zu besitzen. Wer ihn finden und ihm begegnen will, braucht deshalb Demut und auch die Offenheit, sich überraschen zu lassen. Immer wieder können wir die Erfahrung machen, dass Gott sich ganz anders zeigt, als wir gedacht haben. Und noch bevor wir uns auf die Suche nach Gott begeben, sucht Gott uns und kommt uns...

  • 10.03.21
Foto: jplenio/pixabay

4. Fastensonntag | 14. März 2021
Meditation

Eintauchen wie dich erkennen wie dich verstehen wie dich beschreiben Licht Liebe Hingabe kein Wort kann sagen, wie du mich umfängst wie du da bist in mir ich lege dir hin Erstaunen Dank mein Herz Ich nenne dich Immerda Ohne-Ende-Quelle Nie-endenwollende-Umarmung Nie-überfordernder-Zutrauer Mütterliche Weisheit Ansteckende Frohlockerin Heilende Anwesenheit Segnende Gegenwart … Du-Gott Glauben ist kein Haben, sondern Lebendigkeit. Jeden Tag Gottes Ja entgegennehmen. Erahnen, was seine Hingabe an...

  • 10.03.21
Jesus vertreibt die Händler aus dem Tempel. | Foto: kathbild.at/Rupprecht

Gedanken zum Evangelium: 3. Fastensonntag
Was für ein Auftritt!

Selbstverständlich tauchen mir, wenn vom Tempel und von den Händlern die Rede ist, die Bilder aus meiner Zeit in Jerusalem auf. Den Tempel in der damaligen Form und die Händler dort gibt es nicht mehr, aber das „Gewusel“ und die lautstarke Geschäftigkeit in den engen Gassen der Altstadt sind mir unvergesslich. Vielleicht könnte es ja damals ziemlich ähnlich gewesen sein. Was ist das für ein aufgeregter Jesus, der uns heute im Evangelium entgegenkommt? Zuerst beschimpft er bei seinem furiosen...

  • 05.03.21

Wort zum Sonntag, 7. März
Wer ist Jesus?

Ich finde den roten Faden dieser drei biblischen Texte in der Liebe zu Gott. Die erste Lesung legt uns die Betrachtung der zehn Gebote vor. Und dort beginnt es ohne Umschweife „Du sollst neben mir keine anderen Götter haben“, und (sinngemäß) weiter: Du sollst dir keine Götzen machen und nichts an meine Stelle setzen. In der zweiten Lesung erklärt uns Paulus, wonach die Menschen suchen: die einen Zeichen, die anderen Weisheit. Er aber verkündet Christus. Sozusagen: Es geht nicht um irgendwelche...

  • 04.03.21
Bei der Tempel­reinigung hat Jesus für uns bereits Klartext gesprochen, wer er für uns alle ist. Bild: Fresko unter der Orgelempore in der Asambasilika Altenmarkt-Osterhofen (18. Jhdt.), einer ehemaligen Prämonstratenser-Kirche in Bayern. | Foto: Leopold Schlager
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Wort zum Sonntag - von H. Sebastian Kreit O.Praem.
So spricht man Klartext

Immer wieder hat Jesus die Menschen in Staunen versetzt, sie durch sein Auftreten so gut wie sprachlos gemacht. Im Tempel erlebte man ihn bereits als Zwölfjährigen gegenüber den Lehrern seines Volkes (Lk 2,46f). Schließlich bei einem dramatischen Höhepunkt, der bekannten „Tempelreinigung“. Dabei löst Jesus einen Eklat aus und wird das einzige Mal im Neuen Testament handgreiflich. Alle vier Evangelisten erzählen von diesem Ereignis, das Johannes schon in seinem 2. Kapitel präsentiert. Der Inhalt...

  • 03.03.21
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3. Fastensonntag | 7. März 2021
Eine Minute für das (eine) Leben

Anna Pfleger, Haus der Frauen, Ort der Bildung Spiritualität Auszeit 3. Fastensonntag, 7. März 2021 Gedanken zum Evangelium nach Johannes (Joh 2,13-25)  Evangelium: Die Bibelstelle von der Tempelreinigung zeigt Jesus ungewohnt emotional: So zornig und wütend haben wir ihn noch nie gesehen. Warum? Er ist zutiefst betroffen vom Handeln dieser Männer. Das Haus Gottes, den Tempel haben sie zu einem Ort der Geschäftemacherei gemacht. Daher auch seine engagierte Emotionalität. Jesus spricht zu uns...

  • 03.03.21

3. Fastensonntag | 7. März 2021
Kommentar

Was ist mir heilig? Es wurden wohl noch nie innerhalb eines Jahres so häufig neue Vorschriften, Anordnungen und Verhaltensregeln in Kraft gesetzt wie seit dem 10. März 2020, jenem Tag, an dem die Bundesregierung den ersten Lockdown verkündet hat. Seither ist unser Leben in einem Ausmaß eingeschränkt worden, wie wir es davor nicht für möglich gehalten hätten. Und es ist eine heftige Kontroverse entbrannt zwischen den Verfechtern persönlicher Freiheiten und denen, die den Schutz der Schwächsten...

  • 03.03.21

3. Fastensonntag | 7. März 2021
Meditation

Frühjahrsputz Auf die Scheunentore des Winters lass Licht herein zieh sie vorsichtig weg die Spinnweben der Trostlosigkeit die Müllhalde der Jahrzehnte räume auf, wirf weg, was dich lähmt sammle Kräfte aus der Ordnung, der Schlichtheit rüste dich mit leichtem Gepäck ein neuer Sommer wartet mach reinen Tisch für das kommende Festmahl fege den Staub des Unvermögens aus deinem Haus, damit dein heiliger Boden zum Vorschein kommt: dein Alltag, der Ort, wo du stehst ist heiliger Boden. Zwei Übungen...

  • 03.03.21

Wort zum Sonntag, 29. Februar
Er ist immer schon gemeint

Jesus von Nazareth zieht durch das Land, verkündet das Wort Gottes, schart Jünger um sich und auch Frauen, die ihn unterstützen. Dabei ist vieles, was er sagt, nicht wirklich neu, aber anders als bislang. Jesus kennt und zitiert das Alte Testament ausführlich. Sie ist sein Maßstab und auch der Maßstab seiner Zeitgenossen. Seine Zeitgenossen spalten sich auf in Anhänger und Gegner. Und beide berufen sich dabei auf Gottes Wort. Beide stellen sich dieselbe Frage: Ist Jesus von Nazareth ein wahrer...

  • 25.02.21
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2. Fastensonntag | 28. Februar 2021
Eine Minute für das (eine) Leben

2. Fastensonntag Martin Formanek, (Seelsorgeraum Graz-Südost) Gedanken zum Evangelium Mk (9,2-10) Gottes Wort erscheint in Jesus Christus. In diesem einen Satz ist die ganze christliche Theologie enthalten. Und genauso inhaltsreich ist die heute Evangelienstelle mit dem Ereignis am Berg der Verklärung. Dieses Ereignis hat viele Aspekte, die mich religiös beschäftigen. 2 Punkte möchte ich in dieser Minute für das Leben besonders herausgreifen. (1) Die Jünger Petrus, Jakobus und Johannes werden...

  • 24.02.21

2. Fastensonntag | 28. Februar 2021
Kommentar

Licht inmitten des Tunnels Es gebe Licht am Ende des Tunnels, wird uns seit Monaten gesagt. Doch das Ende dieses Tunnels schiebt sich immer weiter hinaus. Es fühlt sich nicht so an, als ob wir dem Licht näher kämen. Ausgelöst durch diese Metapher haben wir tatsächlich einen Tunnelblick entwickelt. Wir sind so fixiert auf das erlösende Ende dieses pandemischen Zustands, dass wir nicht mehr fähig sind, die Lichtblicke innerhalb des Tunnels zu sehen. Denn auch die gibt es. Wenn wir den kleinen und...

  • 24.02.21
Foto: Katrin Zechner; Motiv: Plakat Pastoralplan der Diözese Calahorra y La Calzada-Logroño/Spanien

2. Fastensonntag | 28. Februar 2021
Meditation

Da gingen ihnen die Augen auf mein Erschrecken mein Gestammel mein Unverständnis mein Festhalten-Wollen angesichts der Gewalt dieser blendenden Erfahrung am Gipfel des Alltag-Berges gehen mir die Augen auf: IN JEDEM MENSCHEN: GÖTTLICHES DU mein Festhalten-Wollen mein Unverständnis mein Gestammel mein Erschrecken Zwei Impulse für die kommende Woche: 1. In jedem Menschen Christus entdecken Nimm dir Zeit, heute einen Weg (spazieren, zur Arbeit, zum Einkaufen …) ganz bewusst zu gehen. Schaue dir...

  • 24.02.21
Die „Verklärung Jesu“ ist das letzte Bild Raffaels, an dem er bis zu seinem Tod im Jahr 1520 arbeitete. Das oft imitierte Gemälde befindet sich heute in den Vatikanischen Museen. In der oberen Bildhälfte ist die Szene auf dem Berg Tabor: Jesus mit Mose (links) und Elija (rechts), die untere Hälfte stellt die Heilung des mondsüchtigen Knaben (Mt 17, 14-18) in eine enge Beziehung dazu | Foto: Raffael - Eigenes Werk, CC BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=43522641

Wort zum Sonntag - von P. Dr. Josef Lackstätter OSB
Von Licht erfüllt - Ausblick auf das Ziel

Wie passt die Verklärung Jesu in die Fastenzeit? Würde man da nicht eher Stellen erwarten, in denen es um Anfeindung und Ablehnung Jesu geht? Ja, das ist richtig. Die Verklärung hat etwas mit dem verherrlichten Herrn zu tun. Aber sie passt auch sehr gut in die Fastenzeit: Wir bekommen ganz am Anfang einen Ausblick auf das Ziel der Fastenzeit, auf die Verherrlichung des Herrn in seiner Auferstehung. Das gibt der Fastenzeit eine innere Ausrichtung auf Ostern. Diese Bibelstelle hat aber auch einen...

  • 24.02.21
Auch in unserem Leben geschehen Dinge, die wir nicht sofort einordnen können, bei denen uns der Durchblick fehlt, und wir wissen oft nicht, wie wir darauf reagieren sollen. | Foto: Pixabay

Gedanken zum Evangelium: 2. Fastensonntag
Verklärung am Tabor

Berge haben immer schon einen Anreiz auf Menschen ausgeübt. Man nimmt die Mühe auf sich, auf steilen Pfaden und auch bei Nebel, den Gipfel zu erklimmen. In Europa sind es oft die Gipfelkreuze, die uns das Ziel anzeigen. Auch wenn wir nicht immer eine klare Sicht in das Tal haben, ist es doch ein beeindruckendes Erlebnis, wenn sich die Weite und die Klarheit des Himmels vor uns ausbreitet. Für Jesus waren die Berge immer Orte des Rückzugs, um sich mit den Jüngern etwas Ruhe zu gönnen, aber vor...

  • 23.02.21
Beim Fasten geht es um Fülle. Darauf aufmerksam zu werden, dass sie schon da ist. „Kehrt um!", ruft uns Jesus heute zu. Ich höre in diesen Worten Jesu: ‚Schau her!‘, ‚Hier bin ich!‘. | Foto: Pixabay

Gedanken zum Evangelium: 1. Fastensonntag
Umkehren, frei werden, heimkommen

„Zurück an den Start" heißt es oft in dem bekannten Spiel „Mensch, ärgere dich nicht". Das Evangelium heute klingt irgendwie ähnlich. Warum Umkehr im Leben nicht nur „nicht ärgerlich" ist, und auch nicht wie im Spiel bedeutet, wieder bei null beginnen zu müssen, davon sprechen die heutigen Schrifttexte. Ein Herzstück des Evangeliums am Beginn der Fastenzeit. Wie sind deine Erfahrungen mit dem Fasten? Hast du die befreiende und stärkende Kraft des Verzichtes schon verkostet? Oder denkst du beim...

  • 19.02.21

1. Fastensonntag | 21. Februar 2021
Kommentar

Die wilden Tiere in mir zähmen Mit wüstenähnlichen Lebenssituationen haben wir in letzter Zeit reichlich Erfahrung. All die Lockdowns, die wir schon hinter uns haben, haben uns weitaus längere Zeiten der Einschränkungen und Entbehrungen auferlegt als 40 Tage Fastenzeit. Und es sind inzwischen Verschleißerscheinungen bemerkbar. Die Bereitschaft, Verzicht zu üben und Schutzmaßnahmen mitzutragen, ist deutlich gesunken, die Kurve der Moral ist schneller abgeflacht als jene der Neuinfektionen. Dazu...

  • 17.02.21
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1. Fastensonntag | 21. Februar 2021
Meditation

GOTT.VOLL Das eine ist mir so klar und spürbar wie selten: Die Welt ist Gottes so voll. Aus allen Poren der Dinge quillt er gleichsam uns entgegen. Wir aber sind oft blind. Wir bleiben in den schönen und bösen Stunden hängen und erleben sie nicht durch bis an den Brunnenpunkt, an dem sie aus Gott herausströmen. Das gilt für alles Schöne und auch für das Elend. In allem will Gott Begegnung feiern und will die anbetende, hingebende Antwort. Die Kunst und der Auftrag ist nur dieser, aus diesen...

  • 17.02.21
Fasten ist ein Weg, um unsere Verbindung mit Gott zu intensivieren. Es macht uns aber auch unsere Bedürftigkeit bewusst und befähigt uns, andere Menschen in ihrer Not besser zu verstehen.
 | Foto: Guillaume Poli/CIRIC/KNA
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Wort zum Sonntag - von P. Dr. Josef Lackstätter OSB
Fasten verbindet mit Gott und den Menschen

Wie ist das: Fasten in Zeiten von Corona? Ist das nicht schon genug gefastet, mit all den Einschränkungen, die da hinzunehmen sind? Fasten heißt Buße tun. Buße soll mit Gott verbinden, sein Erbarmen auf uns herabziehen, wie es im Buch Jona so schön beschrieben ist. Eigentlich geht es dabei um Gemeinschaft mit Gott, mit der Quelle allen Seins, der Fülle des Lebens. Sein Erbarmen auf uns herabziehen, sich verbinden mit dem Leben: Das brauchen wir in diesen Tagen gerade besonders. Mit dieser...

  • 17.02.21
Stefan Ulz; Seelsorgeraum Graz-Südost

1. Fastensonntag | 21. Februar 2021
Eine Minute für das (eine) Leben

Stefan Ulz, Seelsorgeraum Graz-Südost Gedanken zum 1. Fastensonntag, Evangelium Mk 1,12-15 (eingelesen von Katharina Grager, Sonntagblatt) Eine Minute für das (eine) Leben Erster Fastensonntag Evangelium: Mk 1,12-15 Am Ersten Fastensonntag hören wir jene Worte von Jesus, die gemäß dem Evangelisten Markus das Jesu erstes direktes Zitat sind. Darin wird – gleich einem Präludium – Wesentliches auf den Punkt gebracht. Vier kurze, aber inhaltlich dichte Sätze: „Die Zeit ist erfüllt“ – Mit dem Kommen...

  • 17.02.21
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