Evangelium

Beiträge zum Thema Evangelium

Texte zum Sonntag
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Wort zum Sonntag Sr. Huberta Rohrmoser
Du bist mein geliebtes Kind

O Heiland, reiß die Himmel auf“, so flehen wir in der Adventzeit. Und dürfen in der Weihnachtszeit tatsächlich einen offenen Himmel erleben: Engel, Boten Gottes, kommen immer wieder auf die Erde, Josef erscheinen sie im Traum; eine Schar von Engeln verkündet den Hirten die frohe Botschaft. Und vor allem: Der Himmel öffnet sich und der Sohn Gottes selbst kommt herunter auf die Erde, herein in unsere Lebenswelt, in unsere Welt, wie sie gerade ist, in das kleine jüdische Land, von den Römern...

  • 22.01.20
Texte zum Sonntag
Gott spricht zu uns in der Bibel und in den Ereignissen des Lebens. Um sein Wort zu hören und zu verstehen, brauchen wir eine äußere, vor allem aber auch eine innere Stille.	 | Foto: Bild: KleverLevel - stock.adobe.com

Wort zum Sonntag von P. Antonio Sagardoy OCD
Gott gab uns sein Wort

Das Schicksal des Wortes ist vom Anfang an so gewesen: Es kam in sein Eigentum, aber die Seinen nahmen es nicht auf. Lärm, Ablenkung und Desinteresse können unsere Ohren und unser Herz taub machen. Der Alltag zeigt uns ein interessantes Bild: Nicht jeder hört das Wort, nicht jeder, der das Wort hört, versteht den Inhalt des Wortes, und nicht jeder, der das Wort hört und es versteht, lässt sich auf die Botschaft des Wortes ein. Es ist weder leicht, sich für das Wort zu öffnen, das die...

  • 22.01.20
Glaube

Evangelienkommentar von Waltraud Kraus-Gallob
Eine stürmische Taufe

Als Kind habe ich mir die Geschichte meiner Taufe oft erzählen lassen. Stürmisch sei es gewesen damals, als meine Taufpatin mich nach Prebl in die Kirche zur Taufe gebracht habe. Der Sturm hätte sogar ein Kirchenfenster zerbrochen. So zumindest die familieneigene Darstellung. Wie viel davon tatsächlich so war, lässt sich nicht mehr nachprüfen. Ich hatte ja auch oft den Verdacht, meine Taufpatin hätte auch den Namen, den ich eigentlich bekommen sollte, vergessen. Dem war wohl nicht so. Meine...

  • 09.01.20
Texte zum Sonntag
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Gedanken zum Evangelium: 2. Sonntag nach Weihnachten
Gott ist das Wort

Johannes 1,1-18 Das heutige Sonntagsevangelium gehört sicherlich nicht zur leichtesten Kost der vier Evangelien. Der Prolog, wie er auch genannt wird, ist ein Ausdruck und Bekenntnis des göttlichen Wortes für die Menschheit. Der englische Theologe Michael Mullins schrieb einmal, dass der Prolog wie eine Ouvertüre eines großen musikalischen Werkes ist, die für Zuhörer eine tiefgreifende Auswirkung hat. Am Beginn heißt es da: „Im Anfang war das Wort und das Wort war bei Gott und das Wort war...

  • 06.01.20
Texte zum Sonntag
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Gedanken zum Evangelium: 1. Sonntag nach Weihnachten - Fest der Heiligen Familie
Hören, vertrauen, handeln

Matthäus 2, 13-15.19-23 Er ist von Anfang an kein Spaziergang, der Weg Jesu. Die Strapazen der Reise nach Bethlehem wären schon genug gewesen für eine Hochschwangere. Aber kaum ein Durchatmen für die junge Familie nach der Geburt. Es geht beschwerlich weiter, durch die Nacht. Josef hört auf die Stimme Gottes und vertraut. Sein Horchen und Gehorchen rettet Leben. Da gehört Mut und Vertrauen dazu: Mitten in der Nacht alles zusammenzupacken und loszugehen als kleine Familie. Auf eine...

  • 06.01.20
Texte zum Sonntag
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Gedanken zum Evangelium: 3. Adventsonntag
Worauf warten wir noch?

Matthäus 11, 2-11 Der Advent ist für uns eine Zeit der Erwartung. Auch Johannes der Täufer und seine Jünger haben sehnsüchtig gewartet. Als Jesus auf der Bildfläche erscheint, wollen sie wissen, ob er nun endlich der ersehnte Messias ist. Jesus aber lässt seine Taten ür sich selbst sprechen. Eine wunderschöne Geschichte. Doch was hat das alles mit mir und meinem Leben zu tun? Das heutige Evangelium war schon immer eine meiner Lieblingsstellen bei Matthäus. Da schickt Johannes seine Jünger zu...

  • 06.01.20
Texte zum Sonntag
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Gedanken zum Evangelium: 1. Adventsonntag
Aufwachen!

Matthäus 24, 37-44 Ich staune immer wieder über die gekonnte Dramaturgie der Leseordnung im Advent. Am ersten Adventsonntag wird einmal alles ordentlich durchgerüttelt. Da ist nichts zu spüren von wohlig-gemütlicher Vorfreude. Und es wird auch schnell klar: Wir erwarten im Advent nicht einfach die Geburt eines Kindes, sondern das Kommen des Menschensohnes. Und das hat nichts mit Idylle zu tun. Am ersten Adventsonntag beginnt das neue Kirchenjahr. Und der Jahresregent der Leseordnung, der...

  • 06.01.20
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