Eine „stille“ Messe im Burgenland

Beten mit den Händen. Rund 250 gehörlose Menschen aus ganz Österreich feierten gemeinsam Gottesdienst. | Foto: Mussi
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Gehörlosenwallfahrt mit Alt­bischof Iby in Frauenkirchen.

In die Heimat von Gehörlosenbischof Paul Iby, nach Frauenkirchen im Burgenland, führte am 21. Oktober die österreichweite Wallfahrt der Gehörlosen.
Die steirische Delegation feierte mit rund 250 Gehörlosen und ihren Seelsorgern einen stimmigen Gottesdienst passend zum Weltmissionssonntag. Einziger Unterschied zu gewohnten Gottesdiensten: Es war leise. Kein gemeinsames lautes Beten und Singen. Stattdessen gebärdende Hände, ausdrucksstarke Mimik und Gestik. Anschließend fuhr die Gruppe nach Andau ins Domizil Scheiblhofer zum gemeinsamen Mittagessen.
Für Gehörlose ist diese Wallfahrt sehr wichtig, da die Frauen und Männer damit auch die Möglichkeit haben, viele Bekannte zu treffen und zu plaudern. Viele kennen sich noch aus ihrer Schulzeit.

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SONNTAGSBLATT Redaktion aus Steiermark | SONNTAGSBLATT

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